Eine Woche in Italien

Wir fliegen von Berlin mit Ryanair nach Rom. Mit dem Bus kommen wir ins Stadtzentrum. Wir übernachten über couchsurfing. Auch in Rom gibt es so etwas wie Spätis. Mit einem Beer Tasting starten wir in eine Woche Italien. Unser Host bringt uns morgens zu einem kleinen Kiosk wo wir Cappucino und ein Croissant bekommen. Bestellt auf italienisch an der Theke.

Foro Romano

foro romano

Wir laufen von der Wohnung Richtung der größten Ruinen Stätte. Noch vor den Reisebussen genißen wir die Stille. Wir laufen Stunden durch die alten Steine und lesen Hinweistafeln und laufen Touriguides hinterher die Geschichten über die Steine erzählen. Der Eintritt ist ein Kombiticket mit dem Kollosseum. Nach einem Mittagessen in der Nähe schauen wir uns das auch noch an. Wir kaufen einen Audioguide. Das Colosseum finde ich von innen nicht mehr so spannend. Plant lieber mehr Zeit im Foro Romano. Im Colloseum kann man nach einer Stunde wieder raus.

Stadtrundgang mit engen Gassen, einer tollen Aussicht auf den spanischen Treppen und einer Menschenmasse am Trevi Brunnen. Ich habe noch nie so viele Menschen um einen Brunnen gesehen.Auf der Piazza de la Republicca gibt es abends viele Straßenkünstler.

Essen in Rom ist teuer. Versucht zum Aperetivo zu essen. Hier gibt es für 8 -10€ einen Cocktail inklusive ein All you can eat Buffet mit verschiedenen Essen wie Pizza, Antipasti und Lasagne. Den Aperitivo gibt es meistens zwischen 18 und 20 Uhr.

Poggio San Lorenzo

Oliven am Baum

Über couchsurfing wurden wir in das Dorf Poggio San Lorenzo. Wir übernachten bei einem Pärchen. Der Mann hatte das Großstadtleben satt und hat sich eine Olivenfarm aufgebaut. Wir wandern durch die Natur sammeln wilden Spargel und bewunderen die Gassen im Dorf. Das Dorf liegt auf dem Pilgerweg Via di Francesco. Wir sind mit einem Bus dort abgesetzt worden. Wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid würde ich auf dem Roadtrip einen Stopp empfehlen. Länger bleiben muss man nicht.

Neapel

Mit dem Flixbus geht es weiter von Rom nach Neapel. Wir kommen spät abends an. Der Weg vom Bahnhof zum Hostel ist wenig einladend. Es liegt viel Müll herum. Die Straßen sind eng und alle 3 Sekunden hat man Angst von einem heranrasenden Moped überfahren zu werden. Angekommen im Pizza Hostel ist die Atmosphäre aber gut. Das Hostel hat einen schönen Aufenthaltsraum. Das Frühstück ist inklusive bietet aber leider nur schlechten Kaffe und Toast. Die Betten sind in Ordnung. Das Personal ist super hilfreich und freundlich.

Pizzeria Di Matteo

Pizza Neapel

Ich wollte ja nie glauben, dass es tatsächlich die beste Pizza in Neapel gibt. Die Pizzeria die Matteo liegt in der Hauptstraße und war ein Geheimtipp von unseren Couchsurfern in Poggio San Lorenzo. Die Preise starten mit 4€ für einer Margerita. Also neben super lecker und riesig auch noch sehr preiswert.

Vulkan, Ruinen und Meer

Neapel hat so unglaublich viel in der Nähe zu bieten. Wir machen einen Tagesausflug mit dem Zug zum Vulkan Vesuv und zu den Ruinen von Pompeii. Beides lässt sich locker an einem Tag verbinden. Wir sind auch erst mittags los. Von Neapel Bahnhof einfach die U-Bahn bis „Pompei Scavi“ nehmen. Dort wartet ein Shuttle der einem zum Vulkaneingang hochfährt. Oben hat man 1,5h Zeit. Ich fand die Zeit ein bisschen knapp. Wir mussten uns echt beeilen, um rechtzietig wieder unten zu sein.

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Nachdem wir schon in Rom so viele Ruinen besucht hatten dachte ich nicht, dass ich Lust hätte noch einmal Ruinen zu sehen. Aber die Ruinen von Pompei haben mich doch wahnsinnig beeindruckt. Das ganze Dorf ist wieder aufgebaut und de Audio Guide liefert spannende Geschichten was mal wie war. Beeindruckende Malereien sind erhalten und wiederhergestellt. Hier kann man auch wahnsinnig lange rumlaufen. Der Eintritt ist für Menschen unter 25 Jahren vergünstigt.

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Neapels Innenstadt hat mich nicht überzeugt. Wir fahren an unserem letzten Tag an den Strand. Dafür gibt es ein paar schöne Möglichkeiten. Durch Zufall landen wir im Nationalpark Parco sommerso di Gaiola. Es dürfen pro Tag immer nur ca 100 Menschen rein und wir waren früh genug dort. Für die Italiener war schon Herbst. Wir hatten aber trotzdem 30 Grad. Ein wunderschöner Ort. Hier kann man auch Kanutouren, Stand Up Paddling und Tauchtouren buchen. Hier springt man direkt von den Klippen ins Wasser. Einen Sandstrand gibt es nicht. Dafür aber kristallklares Wasser.

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Mit Sonnenbrand auf der Haut verabschieden wir uns von Italien und nehmen den letzten Flixbus zurück nach Rom, um von dort nach Hause zu fliegen.

Ein toller Blog für alle Aktivitäten in Neapel ist übrigens dieser hier von Lemons and Volcanoes.

 

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